Unsere Leistungen

Von der ersten Kontrolle im Kindesalter bis zur unsichtbaren
Zahnkorrektur im Erwachsenenalter: In unserer Fachpraxis in Herzebrock-Clarholz behandeln wir das gesamte Spektrum der Kieferorthopädie.

Welche Behandlung für Dich sinnvoll ist, hängt von Deinem Alter, dem Befund und Deinem Alltag ab. Deshalb steht am Anfang immer ein Gespräch und eine gründliche Diagnostik und erst danach ein Behandlungsplan.

Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Je früher eine Fehlstellung erkannt wird, desto schonender lässt sie sich behandeln. Denn solange der Kiefer noch wächst, können wir dieses Wachstum lenken, statt später aufwendig korrigieren zu müssen.

Wann zum ersten Mal?

Wir empfehlen eine erste Kontrolle mit etwa acht bis neun Jahren. Bei auffälligem Kreuzbiss, starkem Überbiss, Daumenlutschen oder wenn Dein Zahnarzt Dich schickt, gerne auch früher. Die Kontrolle ist unverbindlich, oft lautet das Ergebnis, dass wir zunächst nur beobachten.

Wie läuft eine Behandlung typischerweise ab?

Individuell auf den Patienten abgestimmt, beginnen wir häufig mit einer herausnehmbaren Spange, um den Kieferwachstum zu beeinflussen. Sind alle bleibenden Zähne durchgebrochen, folgt in der Regel die feste Spange, die die Zähne exakt in Position bringt. Am Ende sichern wir das Ergebnis doppelt: mit einem festen Retainer hinter den Frontzähnen und einer herausnehmbaren Spange für die Nacht.

Bei uns bestimmst Du die Farbe Deiner Spange. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber einen Unterschied dabei, wie gern eine Spange getragen wird.

Kieferorthopädie für Erwachsene

Für gerade Zähne ist es nie zu spät. Zähne lassen sich in jedem Alter bewegen – die Behandlung dauert bei Erwachsenen manchmal etwas länger, funktioniert aber genauso zuverlässig wie bei Jugendlichen.

Viele Erwachsene kommen zu uns, weil sich Zähne im Lauf der Jahre verschoben haben, weil eine Behandlung in der Jugend nicht zu  Ende geführt wurde oder weil vor einer Krone, Brücke oder einem Implantat Platz geschaffen werden muss. Auch bei Kiefergelenkbeschwerden, Zähneknirschen oder Schnarchen können wir helfen.

Diskrete Lösungen

Bei kleineren Fehlstellungen ist eine herausnehmbare Spange oft der einfachste und bequemste Weg. Wer im Beruf steht, wählt meist transparente Aligner-Schienen oder eine feste Spange mit zahnfarbenen Keramikbrackets, beides fällt im Alltag kaum auf.

Zusammenarbeit mit Deinem Zahnarzt

Bei Erwachsenen greift eine kieferorthopädische Behandlung oft in eine bestehende Versorgung ein. Wir stimmen uns deshalb eng mit Deinem Zahnarzt und, wenn nötig, mit weiteren Fachrichtungen ab.

Unsichtbare und unauffällige Zahnspangen

Nicht jede Zahnkorrektur muss man sehen. Wir bieten zwei Wege, die im Alltag kaum auffallen.

Aligner: transparente Schienen

Aligner sind dünne, durchsichtige Kunststoffschienen, die passgenau über die Zähne gesetzt werden. Sie bewegen die Zähne Schritt für Schritt: Für jede Behandlungsphase gibt es eine eigene Schiene, die Du nach einigen Wochen gegen die nächste tauschst. Der große Vorteil: Aligner sind herausnehmbar. Zum Essen und Zähneputzen nimmst Du sie einfach heraus, es gibt keine Einschränkungen beim Essen und die Zahnpflege bleibt unkompliziert. Damit die Schienen wirken, sollten sie allerdings rund 22 Stunden am Tag getragen werden, hier hängt das Ergebnis unmittelbar davon ab, wie konsequent Du mitmachst. Aligner eignen sich besonders gut bei leichten bis mittleren Fehlstellungen. Ob Dein Befund dazu passt, klären wir in der Beratung ehrlich, manchmal ist eine feste Spange schlicht das bessere Werkzeug.

Keramikbrackets: zahnfarben statt metallisch

Wenn eine feste Spange nötig ist, muss sie nicht silbern glänzen. Keramikbrackets sind zahnfarben und aus kurzer Distanz kaum zu erkennen. Sie arbeiten genauso präzise wie Metallbrackets und sind die Lösung für alle, die auf die Zuverlässigkeit einer festen Spange nicht verzichten wollen, aber möglichst wenig davon zeigen möchten.

Unsere Behandlungen im Überblick

Herausnehmbare Zahnspangen

Herausnehmbare Spangen sind der Klassiker der Kinderkieferorthopädie, und mehr als das. Sie können den Kiefer weiten, das Wachstum von Ober- und Unterkiefer aufeinander abstimmen und einzelne Zähne bewegen. Bei kleineren Fehlstellungen reichen sie oft völlig aus; bei größeren leisten sie wertvolle Vorarbeit für die anschließende feste Spange. Weil sie herausnehmbar sind, bleibt die Zahnpflege einfach. Dafür entscheidet die Tragedisziplin über das Ergebnis: Eine Spange, die in der Schublade liegt, kann nichts bewirken. Wir besprechen deshalb von Anfang an offen, was die Behandlung an Mitarbeit verlangt.

Zahnspangen in verschiedenen Farben zur Auswahl
Feste Zahnspangen

Die feste Spange ist das präziseste Werkzeug der Kieferorthopädie. Über kleine Plättchen, die Brackets, und einen Drahtbogen bewegen wir jeden Zahn kontrolliert in seine Position, in allen drei Raumrichtungen. Wir arbeiten mit selbstligierenden Brackets: Sie halten den Bogen ohne zusätzliche Gummiligaturen, wodurch weniger Reibungskräfte entstehen. Die Behandlung ist dadurch angenehmer, und die Kontrolltermine werden kürzer. Ergänzt wird das durch wärmeaktivierte Bögen, die ihre Kraft gleichmäßig und schonend abgeben statt in Schüben. Brackets gibt es bei uns in Metall oder zahnfarbener Keramik.

Schnarcherschienen

Nicht jede Schiene dient der Zahnstellung. Eine Schnarcherschiene (Unterkieferprotrusionsschiene) hält den Unterkiefer im Schlaf leicht nach vorn. Dadurch bleibt der Rachenraum offener, und Schnarchgeräusche werden leiser oder verschwinden ganz. Als Ärztin und Kieferorthopädin kann Dr. Snethlage beurteilen, ob eine Schiene in Deinem Fall der richtige Weg ist oder ob zuerst eine schlafmedizinische Abklärung sinnvoll wäre. Die Schiene fertigen wir in unserem eigenen Labor an.

Kombinationsbehandlung Kieferorthopädie und Kieferchirurgie

Wenn nicht die Zähne, sondern die Kieferknochen selbst deutlich zueinander verschoben sind, stößt eine Zahnspange allein an ihre Grenzen. In diesen Fällen kombinieren wir die kieferorthopädische Behandlung mit einem chirurgischen Eingriff, der die Kieferlage korrigiert. Der Ablauf ist immer dreiteilig: Zuerst richten wir die Zahnreihen mit einer festen Spange so aus, dass sie nach der Operation exakt zusammenpassen. Dann folgt der Eingriff durch einen Kieferchirurgen. Und danach übernehmen wir wieder und arbeiten das Ergebnis fein aus. Die Planung erfolgt von Anfang an gemeinsam. Solche Behandlungen sind aufwendig, verändern aber nicht nur die Zahnstellung, sondern auch Kaufunktion, Atmung und Profil dauerhaft.

Einordnung verlagerter Zähne

Manchmal bricht ein bleibender Zahn nicht durch, sondern bleibt im Kieferknochen stecken, besonders häufig betrifft das die oberen Eckzähne. Bleibt ein solcher Zahn unbehandelt, kann er Nachbarzähne schädigen oder eine Lücke hinterlassen. Wir schaffen mit einer festen Spange zunächst Platz in der Zahnreihe. Anschließend wird der verlagerte Zahn in einem kleinen Eingriff freigelegt, über das wir ihn langsam und kontrolliert an seine richtige Stelle ziehen. Das dauert seine Zeit, ist dem Ziehen des Zahns und dem späteren Ersatz durch ein Implantat aber fast immer vorzuziehen.

Retainer: damit das Ergebnis bleibt

Zähne haben ein Gedächtnis. Nach dem Ende der aktiven Behandlung würden sie ohne Sicherung allmählich in ihre alte Position zurückwandern. Deshalb gehört zu jeder Behandlung eine Retentionsphase. Dafür kombinieren wir zwei Dinge: Hinter die Frontzähne kleben wir einen festen Retainer, einen dünnen Draht, der von vorne unsichtbar ist. Zusätzlich trägst Du nachts eine herausnehmbare Spange, die die Zahnstellung stabilisiert.

So läuft eine Behandlung bei uns ab

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    Erstgespräch und Untersuchung

    Wir schauen uns Deine Zähne und Deinen Kiefer an und besprechen, was Dich stört. Oft steht schon danach fest, ob überhaupt behandelt werden muss oder ob wir zunächst nur beobachten. Das Erstgespräch ist unverbindlich.

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    Diagnostik

    Für einen belastbaren Plan brauchen wir genaue Unterlagen: Abdrücke, Fotos und Röntgenaufnahmen. Wir arbeiten mit digitaler, strahlungsarmer Röntgentechnik. Über über einen Artikulator planen wir die Zahnstellung dreidimensional passend zum Kiefergelenk, so passen Funktion und Ästhetik am Ende zusammen.

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    Behandlungsplan und Kostenübersicht

    Wir erklären Dir, welche Behandlung wir vorschlagen, warum, wie lange sie dauert und was sie kostet. Den Plan reichen wir bei Deiner Krankenkasse ein. Du bekommst von uns eine klare Aufstellung darüber, was die Kasse übernimmt und was nicht, bevor irgendetwas beginnt.

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    Aktive Behandlung

    Jetzt beginnt die eigentliche Korrektur. In regelmäßigen Kontrollterminen passen wir die Spange an und schauen, ob alles nach Plan läuft. Zwischen den Terminen liegen meist 3 Monate.

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    Retention

    Ist das Ziel erreicht, wird die Spange entfernt. Ein Retainer und herausnehmbare Spangen sichern das Ergebnis.
    Auch danach kontrollieren wir die Zahnstellung in regelmäßigen Abständen, um die Stabilität des Ergebnis zu kontrollieren.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Mit einer festen Zahnspange dauert die aktive Behandlung in der Regel etwa eineinhalb bis zwei Jahre. Danach folgt die Retentionsphase, in der das Ergebnis gesichert wird. Die Krankenkassen gehen insgesamt von rund vier Jahren Behandlungszeit aus. Eine herausnehmbare Spange kann kleinere Fehlstellungen eigenständig korrigieren und bei umfangreicheren Behandlungen gute Vorarbeit leisten, sie verkürzt dann die Zeit mit der festen Spange. Wie lange es bei Dir dauert, hängt vom Befund ab, vom Alter und ganz wesentlich davon, wie zuverlässig Spange oder Aligner getragen werden. Bei guter Mitarbeit geht vieles schneller als geplant. Frag uns einfach zu Deinem konkreten Fall, jeder Patient ist anders und bekommt bei uns eine eigene Einschätzung.

Kosten und Ratenzahlung

Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer medizinisch notwendigen Behandlung. Maßgeblich sind die sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG): Ab Grad 3 zahlt die Kasse. Wie hoch der Behandlungsbedarf ist, stellen wir in der Diagnostik fest und teilen es Dir klar mit. Darüber hinaus gibt es Leistungen, die den Komfort oder die Ästhetik verbessern und die Du selbst trägst, etwa Keramikbrackets oder Aligner. Was das kostet, steht vor Behandlungsbeginn schriftlich fest. Es gibt keine Überraschungen auf der Rechnung.

Zinsfreie Ratenzahlung

Damit die Kosten planbar bleiben, bieten wir eine Ratenzahlung an: ohne Zinsen und ohne Zusatzkosten. Sprich uns einfach im Beratungsgespräch darauf an, wir finden gemeinsam eine Aufteilung, die passt.

Unser Anspruch

Am Ende zählt das Ergebnis, an dem wir uns gerne messen lassen. Wir übernehmen auch komplizierte Fälle und setzen alles daran, sie zu einem guten Abschluss zu führen. Ebenso wichtig ist uns die Behandlung von Menschen mit Behinderung und von Patienten mit Erkrankungen, die eine besondere Rücksicht verlangen. Das braucht mehr Zeit und mehr Absprache – beides nehmen wir uns gerne. Sprich uns an. Und wir schauen über die Zähne hinaus: In bestimmten Fällen ziehen wir Ärzte und Therapeuten anderer Fachrichtungen hinzu und stimmen das Behandlungskonzept mit ihnen ab. Denn für uns zählt am Ende das bestmögliche Ergebnis – eines, das ein Leben lang Freude macht.

Komm vorbei

Noch unsicher, was für Dich passt?

Das musst Du auch nicht allein entscheiden. Komm zu einem unverbindlichen Erstgespräch, wir schauen uns Deine Situation an und sagen Dir ehrlich, ob und welche Behandlung sinnvoll ist.
Ruf uns an unter 0 52 45 | 85 88 88 oder schreib uns.