An dieser Stelle möchten wir Ihnen drei typische Behandlungen vorstellen. Als Eltern werden Sie schnell feststellen, dass Ihre Kinder heute mit den modernen Verfahren viel schonender und zielgerichteter behandelt werden, als das beispielsweise in Ihrer eigenen Kindheit möglich war. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie detailliertere Informationen wünschen. Bei uns können Sie sicher sein, dass dank ständiger Weiterbildung und Investitionen die modernsten und effizientesten Behandlungsverfahren zum Einsatz kommen.

1. Beispiel: Kieferlagenkorrektur
Bei Kindern wird als erstes möglichst eine herausnehmbare Spange zur Wachstumsbeeinflussung eingesetzt. Nach Durchbruch aller Zähne folgt die feste Spange. Am Ende der Behandlung sorgen Retentionsgeräte dafür, dass die Position der Zähne langfristig fixiert wird. Dafür stehen herausnehmbare und feste Lösungen (Lingualretainer) zur Verfügung.


2. Beispiel: Zahnstellungskorrektur
Nach Durchbruch aller Zähne wird eine feste Spange eingesetzt. Dabei werden je nach Behandlungsziel aktive und passive Brackets eingesetzt. Selbstligierende Brackets erleichtern die Behandlung, da weniger Friktions-
kräfte spürbar werden. Wärmeaktivierte Bögen verteilen die Kräfte schonend und gleichmäßig. Danach sorgen Reten-
tionsgeräte für die langfristige Stabilisierung der Zähne.


3. Beispiel: Erwachsenbehandlung
Bei geringen Fehlstellungen ist eine herausnehmbare Spange die bequemste und einfachste Möglichkeit. Beliebt bei Erwachsenen ist auch das feste System „Incognito“, das diskret hinter den Zähnen – für das Gegenüber unsichtbar – befestigt wird. In manchen Fällen ist auch eine sichtbare, feste Spange sinnvoll, die heute z. B. durch dezente, weiße Keramik-Brackets nur wenig in Erscheinung tritt.

Eine Aufbisschiene kann einerseits die Zahnstellung verbessern und fixieren und darüber hinaus beim Schlaf zu mehr Entspannung und zur Schonung der Zahnsubstanz beitragen. Insbesondere bei Neigung zum Zähneknirschen oder Pressen ist dies eine wertvolle Hilfe.